Lernen von Mike Tyson – Entrepreneur University. #nextlevelshit

Als ich mich Anfang Januar zur Entrepreneur University angemeldet habe wusste ich noch gar nicht so richtig was mich erwartet. Viele der Speaker waren noch nicht einmal angekündigt, ich hatte nur das Konzept gelesen. Ein Konzept, bei dem sich die Teilnehmer ihre Vorträge wie einen Stundenplan selbst zusammenstellen können mit Themen die sie interessieren – allein das hatte mich schon dermaßen überzeugt, dass ich mich angemeldet habe. Ich wusste es würde großartig werden – aber als der Tag der Veranstaltung kam wusste ich nicht wie grandios dieses gesamte Wochenende werden würde.

Als auf Facebook verkündet wurde, dass Mike Tyson auf der Bühne sein wird war ich überrascht – und neugierig. Worum geht es? Was hat dieser Mann uns zu sagen? Von Seiten meiner Familie durfte ich mir anhören „Pass bloß auf was der dir erzählt, der hat damals dem einen beim Boxkampf das Ohr abgebissen“. Noch immer muss ich schmunzeln, wenn ich an diesen Satz denke.

Tag 1 – Samstag, 21.04.2018

Da war ich also – auf dem Weg nach Darmstadt. Es versprach ein großartiges Wochenende zu werden und ich freute mich auf einen Teil meiner Freunde, die ich beim Event wiedersehen würde. Seminargänger unter sich, bzw. „Seminartouristen“. Am Tag vorher hatte ich mich noch bei einer Arbeitskollegin erkundigt wo in Darmstadt ich parken könne. Dort angekommen stellte ich mein Auto ab und pilgerte zur Veranstaltungsstätte. Im Darmstadtium oder bei der Entrepreneur University war ich bis dato noch gar nicht, geschweige denn hatte ich davon jemals gehört. Entsprechend neugierig war ich auf die Räumlichkeiten – und die gesamte Veranstaltung.

Der Platz vor dem Gebäude war gefüllt mit Menschen und am Rande stand ein gelber Schulbus im Retro-Look. Die Menschen lachten, umarmten sich, unterhielten sich angeregt. Nachdem ich mich durch die Menge gekämpft hatte war ich im Darmstadtium angekommen und spazierte über einen blauen Teppich ins Innere des Gebäudes. Eine riesige Halle empfing die Teilnehmer einladend. Wo muss ich überhaupt hin? Direkt am Eingang bekam jeder von uns einen verschlossenen Umschlag in die Hand gedrückt mit dem gedruckten Hinweis „Bitte nicht öffnen!“ darauf – okay? Was es damit wohl auf sich hat?

Etwas verunsichert ging ich die Treppen hoch und schaute mich interessiert um. Noch war mir niemand begegnet den ich kannte. Oder hatte ich jemanden übersehen? Rund um die Hauptbühne befanden sich zahlreiche Stände von Ausstellern wie Laura Seiler, Tobias Beck, Alexander Hartmann – aber auch einige große Firmen hatten sich dort niedergelassen. „Möchten Sie mal am Rad drehen?“ Zahlreiche Gewinnspiele und Bücher wurden angeboten. Nachdem ich eine Runde durch die Stände gedreht hatte um mich umzuschauen lief ich zwei meiner Freundinnen in die Arme. Endlich hatten wir uns gefunden! Nach und nach kamen weitere Freunde und Bekannte zu unserer Gruppe dazu. Und auch ein Paar das ich seit fast einem Jahr nicht gesehen hatte war am Start – es war als hätten wir uns gestern zuletzt gesehen.

Ein paar meiner Freunde waren bei diesem Event als Crewmitglieder bzw. freiwillige Helfer mit vor Ort. Sie waren teilweise seit langer Zeit wach und hatten mitten in der Nacht beim Aufbau geholfen um alles für die Veranstaltung vorzubereiten. Wahnsinn, was für ein Einsatz!

Die Halle direkt vor der Haupthalle füllte sich immer mehr mit Menschen, alle wollten am liebsten vorne sitzen. Das erwartete Gedrängel blieb aber glücklicherweise aus.

In der Haupthalle angekommen haben wir super Plätze erwischt – in der dritten Reihe von vorne. Direkt hinter den zwei VIP-Reihen. Meine Freundinnen und ich saßen ganz außen am Gang, teilweise drei Meter weg von den Speakern, die von dieser Seite aus auf die Bühne gingen. Zufall? Ich glaube nicht. 😉

Durch das Programm der kompletten zweitägigen Veranstaltung führte uns mit seiner bezaubernden Moderation der sympathische Dan Berlin.

Vortrag von Tobias Beck

Den ersten Vortrag an diesem ersten Tag hielt kein geringer als Tobias Beck – der Mann, den ich in wenigen Monaten live bei seiner Veranstaltung „Masterclass of Personality“ sehen werde. Vor lauter Nervosität hatte ich vollkommen vergessen mir zumindest ein paar Notizen zu seinem Vortrag zu machen – ich war absolut fasziniert und „gefesselt“ von ihm und seinem Vortrag. Er erzählte aus seinen Erfahrungen und nahm uns mit auf eine Zeitreise in seine Vergangenheit. Während seines Vortrages hatte ich unzählige Aha-Momente.

Während des Vortrags wurde auch das Geheimnis um den ominösen „Bitte nicht öffnen“-Umschlag gelüftet. Darin befand sich ein Maßband aus Papier. Tobias Beck forderte uns auf an der Zahl am Maßband abzureißen die unser aktuelles Alter darstellt und anschließend an der Stelle wie alt wir werden möchten. Auf dem Teil des Maßbandes der nun übrig blieb stand in großen Lettern das Wort „Jetzt“. Eine nette Erinnerung daran, im Hier und Jetzt zu leben.

Vortrag von Prof. Dr. Jack Nasher

Der zweite Vortragende an diesem Tag war ein gewisser Prof. Dr. Jack Nasher, der uns etwas über Vertrieb erzählte.

Frage dich vor der Verhandlung: Was willst du eigentlich erreichen?

Absolut interessanter Inhalt und eine gute Ergänzung bzw. Auffrischung zur Vertriebsoffensive von Dirk Kreuter bei der ich Mitte März in Mainz gewesen bin.

Vortrag von Julian Zietlow

Spontan aufgrund eines Krankheitsfalles im Speakerkreis eingesprungen – aber nicht minder professionell – trat Julian Zietlow auf. Dan Berlin stellte ihn als Marketing-Genie in der Fitnessbranche vor.

Du bist auf der Welt um dich selbst glücklich zu machen!

Er versorgte die Teilnehmer mit Weisheiten und Erfahrungen aus seiner eigenen Unternehmerlaufbahn. Auch bei diesem Vortrag hatte ich wieder ein paar Aha-Momente.

Aktivitäten in der Pause – Teil 1

In der ersten kleineren Pause machten meine Freundinnen und ich uns auf zu den Ständen der Aussteller. Wir wollten unbedingt zum Stand von Tobias Beck. „Darf ich auch mal am Rad drehen?“ – kurze Zeit später hatte ich einen Eulen-Anhänger gewonnen. Yeah! 🙂 Tobias Beck unterteilt vier verschiedene Menschentypen – Delphin, Hai, Wal und Eule. Beim dazu passenden Persönlichkeitstest hatte ich unheimlich viele Eulenanteile. Und generell mag ich Eulen sehr gerne, weswegen ich mich auch unheimlich über diesen Anhänger gefreut habe. Delphine stehen dabei für diejenigen Menschen, die immer da sind wo etwas los ist, Haie sind diejenigen denen Macht und Status wichtig ist, Wale sind die „Kümmerer“, diejenigen die für andere alles tun und Eulen sind die Organisierten, die Planer, die strukturierten Menschen. Jeder Mensch kann alle Anteile in sich tragen – in unterschiedlicher Ausprägung.

Da standen wir also inmitten der Aussteller-Stände – vertieft in Gespräche. Eine Mitarbeiterin vom Alexander Hartmann-Stand quatschte uns an und machte uns auf sein Buch aufmerksam. „Mh, ja – klingt toll. Brauch ich aber nicht.“ Ich wendete mich wieder dem Gespräch mit meinen Freundinnen zu. Als ich mich kurz danach wieder zum Stand umdrehte stand Alexander Hartmann urplötzlich fast neben mir. Huch! Wo kam er denn jetzt her? Wie sollte es anders sein, meine Freundinnen und ich kamen mit ihm ins Gespräch.

Besonders aufgefallen sind mir an ihm seine Schuhe – er hatte zwei unterschiedlichfarbige Schuhe an. Etwas in mir schrie „Wie kann er nur! Was ist falsch mit ihm?“ – allerdings habe ich an diesem Tag auch noch lange über diese Schuh-Tatsache nachgedacht. Wer schreibt uns eigentlich vor, dass wir zwei zusammenpassende Schuhe anziehen „müssen“? Nur weil man sie zusammen kaufen kann? Oder ist es vielmehr die Gesellschaft? Aus diesem Blickwinkel heraus sehe ich Alexander Hartmann absolut als Vorbild. Gegen das System! Ich persönlich finde Menschen die den Mut haben etwas anders zu machen als viele andere absolut interessant – es sollte so viel mehr davon geben.

Er erinnerte mich daran, dass ich Ähnliches auch schon einmal gemacht hatte. Nur waren es bei mir zwei unterschiedliche Sockenfarben – weiß und schwarz. War diese Veränderung an mir damals jemandem aufgefallen? Nein, absolut nicht. Den meisten Leuten ist es schlicht und einfach egal – wenn sie überhaupt auf so etwas achten.

Meine Freundinnen und ich hatten in der Pause sogar noch die Möglichkeit ein Foto zusammen mit Tobias Beck zu machen – Wahnsinn. Der erste Vortrag den ich von ihm sehe und direkt am selben Tag noch ein gemeinsames Foto mit ihm ergattert. Am liebsten hätte ich diejenige Stelle an meiner Schulter nie wieder gewaschen, an der er mich festgehalten hat. *lach*

Anschließend führte uns unser Weg schnurstracks zum Straßenverkauf einer Bäckerei – etwas Essbares sollte es sein. Das Wetter war wundervoll und die Zeit wie verflogen. Keinem von uns war aufgefallen, dass es mittlerweile schon nach 14:00 Uhr war.

Show Act

Nach der Pause heizten wahnsinnig gute Tänzer die zweite Runde von Vorträgen ein. Und wieder einmal an diesem Tag war ich beeindruckt – von so viel Können. Es sollte auch nicht das einzige Mal bleiben, dass mich an diesem Tag gute Tänzer einschüchtern.

Vortrag von Martin Limbeck

Nach der Show Act hielt Martin Limbeck einen Vortrag über Vertrieb.

Das wichtigste Kapital was wir haben ist Veränderungsbereitschaft.

Ob es Zufall war, dass das Thema Vertrieb so häufig vertreten ist bei den Vorträgen? Ein paar Sätze von Martin Limbeck kamen mir sehr bekannt vor, Dirk Kreuter lässt grüßen. Oder hat Martin Limbeck etwa diese Sätze vorher etabliert? Man weiß es nicht.

Vortrag von Dieter Lange

Den letzten Vortrag vor der großen Mittagspause hielt an diesem Tag Dieter Lange.

Im Leben gibt es Hinweise die stehen nicht auf Schildern!

Zuerst war ich ob seines optischen Eindruckes etwas irritiert, jedoch dadurch noch neugieriger was er zu erzählen hat. Langsam aber bedächtig sprach er seine Sätze aus – die gleichzeitig so unglaublich viel Inhalt boten.

Start up-Talk

Anschließend gab es einen Start up-Talk, bei dem sich verschiedene Gründer auf der Bühne unterhielten. Da dies für uns nicht sonderlich interessant schien gingen eine meiner Freundinnen und ich uns die Beine vertreten und schauten uns draußen vor der Hauptbühne weiter um.

Aktivitäten in der Pause – Teil 2

Pünktlich zur Pause waren wir wieder im Saal um unsere Handtaschen abzuholen. Mittlerweile war es 16:30 Uhr geworden. Meine Freundin und ich liefen zu ihrem Auto um ein paar Dinge daraus zu holen.

Live-Interview von Laura Malina Seiler mit Sadhguru

Die 30-minütige Pause war recht knapp bemessen für unsere Aktion und wir wurden anschließend nicht mehr durch die Haupteingangsbühne reingelassen. Stattdessen nahmen wir einen Eingang an der Seite und standen anschließend im Saal an der Seite. Laura Malina Seiler hatte bereits die Bühne betreten. Ob wir viel verpasst hatten? Die Liveschaltung mit Sadhguru haben wir jedoch vom Rand aus komplett mitbekommen. Es war unglaublich beeindruckend was dieser Mann uns zu sagen hatte. Schließlich gibt es nicht jeden Tag die Möglichkeit von einem Guru zu lernen.

Poetry Slam

Auf der Bühne duellierten sich anschließend mehrere Poetry Slammer – meine Freundin und ich vertraten uns wieder die Beine.

Vortrag Saygin Yalcin

Während des nächsten Vortrages wurden meine Freundin und ich vom Rand weggescheucht und gebeten unsere Plätze einzunehmen. Die Treppenstufen am Rand sollten frei bleiben. Da wir weit und breit keine Plätze finden konnten gingen wir die Treppenstufen weiter hoch und schauten den Vortrag von dort aus an. Auch von seinen Worten war ich beeindruckt. Jedoch habe ich bei den letzten beiden Vorträgen an diesem Tag keinerlei Notizen gemacht, einfach weil wir gestanden haben. Im Stehen schreibt es sich so schlecht…

Aftershow-Party

Im Anschluss an diesen unheimlich tollen Vortrags-Tag folgte die Aftershow-Party. Als wir auf eine Freundin warteten unterhielten meine Freundin und ich uns mit Anton Reulow. 2017 habe ich sein Abenteuerkonzert besucht und mir brannte die Frage auf der Seele ob es etwas Ähnliches dieses Jahr wieder gibt. Leider verneinte er, da er zurzeit andere Pläne verfolgt. Allerdings: Wie cool ist es bitte die ganzen bekannten Gesichter auf dieser Veranstaltung quasi „zum Anfassen“ zu haben? Während der Veranstaltung hatte Ludger Quante in der Reihe hinter uns gesessen, Calvin Hollywood und Robert Gladitz waren mal eben an uns vorbeigelaufen.

Auf der Tanzfläche tummelten sich irgendwann auch meine Freundinnen und ich. Und wieder einmal merkte ich, wie fatal es ist sich mit anderen zu vergleichen und auf andere zu achten. Blöderweise hatte ich dies getan – und war deshalb ziemlich gehemmt was das Tanzen anging. Wieder einmal merkte ich wie sehr mich gute Tänzer einschüchtern. Ich selbst war noch nie die beste Tänzerin – aber hatte ich es überhaupt versucht? Vielmehr hatte ich jede Situation vermieden in der ich hätte tanzen müssen. Entsprechend steif und ungeübt präsentierte ich mich auch diesmal auf der Tanzfläche – bis mich eine sehr liebe Person aus meinem Freundeskreis an die Hand nahm und versuchte mir die Bewegungsabläufe ein wenig näher zu bringen. Das änderte aber nichts daran, dass ich mir doof dabei vorkam. Das führte letztendlich dazu, dass ich nicht allzu lang blieb und den Heimweg antrat.

Nachdem ich eine halbe Stunde lang in Darmstadt herumgeirrt war, hatte ich endlich mein Auto gefunden und konnte nach Hause fahren. Denn am nächsten Morgen würden die Vorträge früher starten als am ersten Tag.

Tag 2 – Sonntag, 22.04.2018

Nach viel zu wenig Schlaf saß ich bereits wieder im Auto und war auf dem Weg zum zweiten Tag der Veranstaltung. Auf diesen Tag freute ich mich fast noch mehr als auf den ersten – heute war es endlich soweit: Mike Tyson auf der Bühne – live! Das Highlight der gesamten Veranstaltung. Wobei – eigentlich bestand die Veranstaltung nur aus Highlights.

Interview Thaddaeus Karoma mit Mike Tyson

Eine Zeit lang hatte ich die Vermutung, dass Mike Tyson ebenfalls über eine Liveschaltung – wie am gestrigen Tage bei Sadhguru geschehen – hinzugezogen wird. Positiv überrascht war ich, als sich der Bühnenboden auftat und Mike Tyson mitsamt einem Sessel plötzlich auf der Bühne saß. What the… ! Absolut nichts konnte mich auf meinem Stuhl halten. Tosender Applaus im gesamten Publikum. Die Spannung stand den anderen Teilnehmern ebenfalls ins Gesicht geschrieben. Was würde dieser Mann uns wohl beibringen?

Never give up!

Dieser Mann beeindruckte mich. Gefühlt bewegte er sich überhaupt nicht. Er lächelte nicht noch zuckte er mit der Wimper. Mike Tyson war unnormal ruhig – die Ruhe selbst. Ein wenig hatte ich mich in meinen Stuhl gekrallt und hatte das Gefühl „Gleich passiert irgendetwas!“ – aber alles blieb so ruhig wie es war. Mike Tyson war erstaunlich bescheiden für eine lebende Legende und allein seine Anwesenheit auf der Bühne war sehr besonders.

Pressure is not the enemy. Pressure is your friend!

Seine Worte blieben mir noch lange im Gedächtnis, auch wenn ich mich anstrengen musste um ihn zu verstehen. Allein die Tatsache, dass ich gerade mit Mike Tyson im selben Raum war stimmte mich überaus glücklich und zauberte ein riesiges Grinsen in mein Gesicht.

Themen-Stages

Die anschließende kurze Pause reichte gerade so um zu den Themen-Stages zu kommen. Es gab Campusse zu sechs verschiedenen Themen zu entdecken: Mindset, Online Marketing, Entrepreneur, Vertrieb, Financial Freedom und Startup. Auf jedem Campus waren es im Laufe des Tages vier Vorträge von vier verschiedenen Speakern. Jeder Campus hatte außerdem einen eigenen Moderator, der durch das Programm führte. Zusätzlich zu den Themen-Stages gab es auch noch eine Pitch Arena, bei der Start ups um eine Finanzspritze kämpfen konnten.

Eine Freundin und ich hatten beschlossen, dass uns die Vorträge des „Mindset Campus“ am meisten interessierten, also hörten und schauten wir uns alle vier Vorträge in diesem Raum an.

Vortrag von Laura Malina Seiler

Den Anfang machte auf dem Mindset Campus Laura Malina Seiler mit einem Vortrag mit dem Titel „Love. Grow. Connect.“. Und – wer hätte anderes erwartet – wir haben mit ihr zusammen meditiert. Es war eine sehr bewegende Meditation für mich, mit einer Rückführung in meine Vergangenheit – und die Zeit vor meiner Geburt. Die gesamte Meditation wirbelte einiges auf, mir kamen die Tränen – und ich konnte und wollte sie nicht zurückhalten. Als ich wieder die Augen öffnete blicke ich in weitere verweinte Gesichter – wie wundervoll damit nicht alleine zu sein.

Auch ihr Vortrag war sehr bewegend. Irgendwie trifft sie immer die richtigen Worte, Worte die etwas bewirken.

Dieses Leben ist keine Probe sondern die Originalaufführung!

Vortrag von Patrick Reiser

Direkt im Anschluss an den Vortrag von Laura Malina Seiler folgte ein Vortrag von Patrick Reiser, seines Zeichens Bodybuilder, mit dem Titel „Die 4 goldenen Regeln für ein glückliches Leben“. Da ich von Patrick Reiser vorher noch nie gehört hatte war ich besonders gespannt was denn da nun kommen möge. Die meisten seiner Tipps waren mir bereits von anderen Speakern bekannt – aber die Auffrischung war anscheinend nötig. Manche Dinge geraten mit der Zeit eben leider doch etwas in Vergessenheit.

Wir machen es zu 100% oder wir machen es gar nicht.

Aktivitäten in der Pause – Teil 3

Anschließend an den Vortrag von Patrick Reiser hieß es für meine Freundinnen und mich wieder „Essen fassen!“ – diesmal wollten wir etwas Warmes und landeten schließlich in einer MoschMosch-Filiale. Das Wetter heute war etwas kühler und somit angenehmer als gestern. Frisch gestärkt ging es anschließend wieder zum Mindset Campus.

Vortrag von Calvin Hollywood

In seiner bekannten unverblümten Art hielt Calvin Hollywood nach der Pause seinen Vortrag. Meine Freundin und ich hatten im Mindset Campus Plätze in der dritten Reihe ergattert. Und auch Anton Reulow war beim Vortrag dabei – er war zusammen mit Calvin zu dem Event gekommen. Calvin Hollywood redete uns ins Gewissen, dass wir uns „in shape“ bringen sollen – für beruflichen Erfolg. Einen Teil seines Vortrags kannte ich schon – durch seinen Auftritt bei Christian Bischoffs Seminar „Die Kunst, dein Ding zu machen“ im Juni 2017.

Lasst euch auf keinen Fall von eurem Ziel abbringen!

Vortrag von Alexander Hartmann

Besonders gefreut hatte ich mich an diesem Tag auch auf den Vortrag von Alexander Hartmann, vor allem weil er mich am vergangenen Tag mit seiner sympathischen Art so beeindruckt hatte. Und auch während seines Vortrags hat er absolut Humor bewiesen. Und das nicht nur weil er sich mit der Gegensprechanlage gestritten hat, als er noch nicht fertig mit seinem Vortrag war. Alexander Hartmann hat für mich den Sympathie-Bonus abgeschossen an diesem Tag.

Es nützt nichts wenn du es nur aufschreibst, du darfst auch etwas dafür tun.

Aktivitäten in der Pause – Teil 4

Die Themen-Campus-Vorträge waren vorbei, die Pause reichte gerade so um sich wieder bei der Main Stage/Haupttribühne anzustellen zur Award-Verleihung und dem letzten Vortrag. Viele Teilnehmer waren bereits jetzt auf dem Weg nach Hause. Ich hatte mich dazu entschieden noch zu bleiben – auch wenn ich den Gedanken im Hinterkopf hatte, dass ich eigentlich noch etwas im Haushalt machen müsste und mittlerweile auch ziemlich müde war. Der Schlafmangel ging eben auch nicht spurlos an mir vorbei.

Award Show

Direkt im Anschluss an die Pause fand die Award Show statt. Zuerst wurden die Gewinner des Poetry Slam-Battles geehrt. Das Ergebnis, das zwischen den letzten beiden entschieden werden sollte, fiel nicht so eindeutig aus wie gewünscht und die beiden Kandidaten beschlossen sich das Geld zu teilen. Tolle Geste!

Im Anschluss daran waren der Bürgermeister und ein Herr des Regierungspräsidiums auf der Bühne und hielten eine kurze Ansprache – und das an einem Sonntag!

Anschließend wurden die Gewinner des Pitch Awards gekürt, die eine kräftige Finanzspritze für ihr Start up ergattern konnten und anschließend diejenigen Speaker, die einen der Next Level Awards gewonnen hatten.

Vortrag Jörg Löhr

Den letzten Vortrag an diesem Tag hielt Jörg Löhr, der über Ziele und Fokus sprach. Der Hauptsaal war sichtlich leerer als die Male zuvor – viele waren bereits gegangen.

Es ist keine Schande zu fallen, es ist nur eine Schande nicht wieder auf zu stehen.

Closing

Nach dem letzten Vortrag standen die beiden Gründer der Entrepreneur University auf der Bühne und holten das komplette Helferteam dazu. Ein paar meiner Freunde waren ebenfalls dabei – großartig! Was für eine Leistung so ein Event auf die Beine zu stellen.

Während der kompletten Veranstaltung und auch bei der gestrigen Aftershow-Party wuselte ein Bekannter, der Fotograf ist, umher und fing einen Moment nach dem anderen fotografisch ein. Er war so konzentriert, dass er uns mehrfach übersehen hat. Es war sehr interessant ihn bei der Arbeit zu beobachten – er war überall und nirgendwo. Und überhaupt waren unheimlich viele Fotografen und Filmteams während der gesamten Veranstaltung unterwegs – Wahnsinn.

„Bleibt bis zum Ende – es lohnt sich!“ – gesagt, getan. Beim Herausgehen aus dem Gebäude – zufrieden, glücklich und erfüllt – wurden uns Zertifikate ausgehändigt. Lediglich der Name muss noch eingetragen werden. Wie cool ist das denn?

Als meine Freundin und ich uns vor dem Gebäude noch unterhielten gesellte sich Kerim Kakmaci hinzu. Der Name erinnerte mich an eine Unterhaltung die wir vor kurzem bei Facebook geführt hatten. „Hey, jetzt wo ich deinen Namen sehe – du wolltest mir noch ein Lied singen!“ – direkt war das Eis gebrochen. Bevor wir nach Hause gingen, haben wir noch ein Foto mit ihm zusammen gemacht.

Einfach nur geil – was für ein grandioses Wochenende! Ich freue mich darauf die Veranstaltung nächstes Jahr wieder zu besuchen. Besonders gut gefallen hat mir das Konzept, dass man sich die Vorträge die man hören will wie einen Stundenplan zusammenstellen kann. Grandiose Idee. Ich würde sogar behaupten, dass dieses Event das beste war, dass ich je besucht habe.

Was war das beste Event das du je besucht hast?

Würde ich beim nächsten Mal etwas anders machen? Wenn ja – was?

Tatsächlich sind mir ein paar organisatorische Dinge aufgefallen, die ich beim nächsten Mal besser machen möchte. Meine Tasche hat mich die ganze Zeit über gestört und sie schien mir unheimlich schwer zu sein. Am Samstagabend nach der Veranstaltung habe ich eine halbe Stunde lang mein Auto gesucht – der Nachteil wenn man sich nicht auskennt. Und ich würde beim nächsten Mal eine Unterkunft vor Ort suchen – allein schon um die Aftershow-Party komplett mit zu bekommen.

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