Adventskalender – Tag 1

Freitag, 01.12.2017 – Thema: Was bedeutet Minimalismus für dich? Wie lebst du deinen Minimalismus? (Vielleicht auch, was Minimalismus für dich nicht ist.)

Erst einmal hallo & herzlich Willkommen bei unserer Adventskalender-Blog-Aktion (was für ein Wort!). Schön, dass du hergefunden hast. Hoffentlich können wir dich ein bisschen unterhalten und die Zeit bis Weihnachten mit unseren Blog-Einträgen versüßen.

Minimalismus bedeutet für mich, dass ich jeden Tag bewusst entscheiden kann was ich konsumiere, mit was für Dingen und welchen Menschen ich mich umgebe. Bei Nachrichten ist es beispielsweise so, dass wir alle nicht beeinflussen können, was wir gezeigt bekommen. Aber jeder Einzelne kann beeinflussen ob er es sich anschaut oder nicht. Hierzu hatte ich kürzlich eine Diskussion mit einer Kollegin, die meine Einstellung so gar nicht nachvollziehen kann. “Aber dann bist du ja gar nicht informiert!” – that’s the point. Genau darum geht es! Wir leben in einer Welt in der wir uns vor dieser Informationsflut kaum retten können und deswegen aktiv dagegen vorgehen sollten uns nicht zumüllen zu lassen.

Meinen Minimalismus lebe ich indem ich sehr stark filtere, vorallem bei Nachrichten. In meinem Fall bedeutet das auch, dass ich kein Fernsehen mehr schaue. Seit Juni 2017 ist die Flimmerkiste aus und war seitdem nur ein einziges Mal an, weil ich eine DVD auf einem größeren Bildschirm gucken wollte als dem Laptop-Bildschirm. Von ungeliebten Dingen in meiner Umgebung trenne ich mich mittlerweile viel leichter und schneller. Immerhin machen sie Platz für die wirklich wichtigen Dinge, dafür bin ich dankbar. Außerdem habe ich durch die Dinge, die ich tatsächlich weniger habe, auch mehr Zeit für Hobbies und Freunde.

Minimalismus bedeutet für mich nicht Verzicht. Sobald ich auf etwas verzichten müsste, wäre es für mich kein Minimalismus mehr, da dieser für mich untrennbar mit Freiwilligkeit verbunden ist. Minimalismus ist für mich Luxus, den man sich leisten können darf, aber nicht weil man dazu gezwungen ist minimalistisch zu leben.

Achtsam durch die Vorweihnachtszeit.

Es gibt da noch eine Kleinigkeit die ich gerne mit euch teilen möchte. Es geht um meinen Achtsamkeits-Adventskalender von Selfapy. Als ich auf Facebook davon gelesen habe stand für mich gleich fest, dass ich genau das brauche: Achtsamkeit in der Adventszeit. Jeden Tag werde ich eines der Beutelchen öffnen und euch meine Gedanken zum Inhalt wissen lassen. Ausdrücklich betonen möchte ich, dass dies keine Kooperation ist und ich nicht dafür bezahlt werde, deswegen erwähne ich den Namen der Firma auch nur ein einziges Mal, in diesem Beitrag. Kommen wir nun langsam zum Achtsamkeits-Adventskalender.

Eigentlich wollte ich das heutige Beutelchen zusammen mit Florian Bassfeld, der gerade bei mir zu Gast ist, öffnen. Aber extra dafür möchte ich ihn nicht wecken. Seit April 2017 fährt er ohne Geld mit dem Fahrrad durch Deutschland. Als “Fan” der ersten Stunde verfolge ich natürlich seine Reise auf seiner Facebookseite, wenn mittlerweile auch aus Zeitgründen eher unregelmäßig. Florian möchte pünktlich zu Weihnachten wieder zuhause bei seiner Familie und seinen Freunden sein und hat glücklicherweise auf seiner Rückfahrt nach Stuttgart auch bei mir Halt gemacht. Und wer könnte zum Thema Minimalismus besser etwas beisteuern als er?! Unmittelbar vor Beginn seiner Reise hat er seine Wohnung gekündigt und sein restliches Hab und Gut bei einem Freund untergebracht um sich auf die Reise zu sich selbst zu machen.

Im heutigen Beutelchen befindet sich ein Samenpapier in Form eines Tortilla Chips mit dem man sein eigenes Tannenbäumchen pflanzen kann. Das wird eine Herausforderung für meinen nicht vorhandenen grünen Daumen. Gleich heute Abend, werde ich einen Topf dafür suchen.

24 Tage, 24 Fragen, 3 Blogs. An dieser Adventskalender-Blog-Aktion nehmen außer mir Michael mit seinem Blog Minimalismus & Leben und Daniel mit seinem Blog Die Entdeckung der Schlichtheit teil. Lest hier weiter:

http://www.minimalismus-leben.de

und

http://www.schlichtheit.com

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